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    21. Dezember, 2014, 15:11 Uhr Ratschläge°

    Moderne Verschlüsselungsverfahren sind technisch so weit fortgeschritten, dass sie in der Praxis außer durch das austesten aller möglichen Schlüssel – der so genannten Brute-Force-Methode – meist nur durch einen Wörterbuchangriff geknackt werden können. Die Schwachstelle ist bei beiden Angriffen das vom Benutzer gewählte Passwort.

    Man sollte immer Zeichenkombinationen wählen, die aus seltenen Wörtern und Wortstellungen, Phantasiewörter oder fremdsprachigen Wörtern, Anfangsbuchstaben eines Satzes, Zahlen und/oder Sonderzeichen oder noch besser Kombinationen bestehen. Deren Bestandteile sollten für einen gut über die Person und ihre Interessen informierten Angreifer nicht vorhersehbar sein. Eine Alternative ist es, einen Passwortgenerator zu benutzen und sich das Passwort entweder gut einzuprägen oder an einem geheimen Ort zu notieren.

    Dennoch einige Beispiele für unsichere Passwörter:
    – 123456
    – passwort
    – God oder Gott
    – Eigennamen – da diese häufig in Wörterbüchern zu finden sind, wird ein Wörterbuchangriff ermöglicht
    – Tastatur zeichenfolgend (1qay2wsx, asdf, qwert…)
    – Vokale oder Selbstlaute (aeiou)

    Filmzitate, berühmte Aussprüche, Aneinanderreihungen von einfachen Wörtern, Geburtsdaten, Mädchennamen, Haustiernamen, etc. sind als Kennwörter zu vermeiden, da sie mittels des Wörterbuchangriffes oder durch einen informierten Angreifer leicht geknackt werden können. Generell sollte man also Passwörter verwenden, die keine eindeutige Folge oder Logik haben. Eine Hilfe bei der Erstellung stellt Passwort° dar, der Onlinegenerator von BitSicher°.

    Weshalb der Aufwand?

    Es ist heutzutage mehr als wichtig sichere Passwörter zu nutzen um es Hackern nicht allzu leicht zu machen Ihr E-Mail Konto auszuspionieren, Foren Accounts zu Missbrauchen oder sogar das heimische W-LAN Netzwerk unfreiwillig, meist noch unbemerkt, mit anderen zu teilen um später dann noch festzustellen das dieser jemand unter Ihrer Internetverbindung illegale Aktivitäten begangen hat, wofür dann Sie anschließend haften müssen!

    So sei auch an dieser Stelle der Appell an alle Router Besitzer ausgesprochen. Setzen Sie unbedingt ein starkes Passwort für den “Administrator” Zugang und vergewissern Sie sich ob Ihr Router nicht noch einen zweiten Zugang als “Benutzer” besitzt. Dieser Zugang sollte ebenfalls mit einem starken Passwort gesichert werden, ob dieser Zugang nun tatsächlich genutzt wird oder nicht, der Hacker wird es zu schätzen wissen wenn Sie an dieser Stelle unaufmerksam sind – unabhängig vom möglichen Schaden.

    Für ein W-LAN Netzwerk nutzen Sie am besten die WPA2 Verschlüsselung und scheuen Sie es nicht ein Passwort der Länge von maximal 63 Zeichen zu nutzen. Kommen darin Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen vor, dann ist dies die optimale Verschlüsselung für jedes W-LAN Netzwerk.

    Stärke der Passwortlänge

     

    Übrigens, die WEP und WPA (TKIP) Verschlüsselung sind beide als unsicher Eingestuft! Letzteres können Hacker binnen 60 Sekunden knacken, unabhängig der Passwortlänge.