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  • Google stopft 15 Sicherheitslöcher in Chrome 51

    3. Juni, 2016, 9:35 Uhr Softwareaktualisierung°

    Google hat ein Sicherheitsupdate für Chrome 51 veröffentlicht. Es beseitigt insgesamt 15 Schwachstellen. Das von ihnen ausgehende Risiko stufen die Entwickler in zwei Fällen als hoch und in fünf Fällen als moderat ein. Die Details zu acht Anfälligkeiten hält Google jedoch zurück, unter anderem weil möglicherweise Software von Drittanbietern betroffen ist, die noch keinen Fix entwickelt haben.

    Die Sicherheitslücken erlauben unter Umständen das Einschleusen und ausführen von Schadcode innerhalb der Sandbox des Browsers. Das ist mithilfe eines Cross-Origin-Bypass in der Browserengine Blink sowie dem Modul für Erweiterungen möglich.

    Erweiterungen können aber auch benutzt werden, um auf persönliche Informationen zuzugreifen. Die Entwickler-Tools sind zudem nicht in der Lage, bestimmte temporär gespeicherte Parameter zu löschen, was ebenfalls eine Remotecodeausführung nach sie ziehen könnte. Chrome 51 beseitigt aber auch zwei Use-after-free-Bugs in der Autofill-Funktion und den Erweiterungen. Ein weiterer Bug steckte in der 2D-Grafikbibliothek Skia.

    Den Entdeckern der sieben genannten Schwachstellen zahlt Google eine Belohnung von 26.000 Dollar. Jeweils 7500 Dollar gehen an Mariusz Mlynski und einen anonymen Sicherheitsforscher, die die beiden mit „hoch“ bewerteten Sicherheitslücken entdeckt haben. Rob Wu erhält für Details zu drei mittelschweren Lücken ebenfalls 7500 Dollar. Die Höhe der Prämie richtet sich nach der schwere der gefundenen Anfälligkeiten.

    Nutzer, die Chrome schon installiert haben, erhalten das Update auf die Version 51.0.2704.79 automatisch. Außerdem steht es auf der Google-Website für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Chrome selbst muss zum Abschluss der Installation möglicherweise neu gestartet werden.

    Die Final von Chrome 51 verteilt Google erst seit rund einer Woche. Sie enthält eine Programmierschnittstelle, die die Anmeldung bei Websites vereinfachen soll. Sie brachte aber auch Fixes für insgesamt 42 Sicherheitslücken.

    Quelle: ZDNet